second hand spaces – über das Recyceln von Orten im städtischen Wandel
erstellt am Montag, 06. August 2012, 11:30 Uhr

Beim JOVIS Verlag ist die Publikation "second hand spaces" erschienen, dass sich mit der Um-, Wieder- und Zwischennutzung von Leerständen und Brachflächen befasst.

In dem Buch sind u.a. Texte übers Gängeviertel und Frappant in Hamburg, dem Mellowpark in Berlin, dem Ungdomshuset in Kopenhagen, dem Wohnprojekt und Wagenplatz Susiburg in Freiburg und vielen mehr... Insgesamt umfasst es 9 Essay und 15 Projektbeschreibungen von 27 Autor_innen und beleuchtet bestimmte, mehr oder weniger "alternative" Projekte als urbanes Phänomen aus einer stadtplanerischen Perspektive und versucht sie als "second hand spaces" zu fassen.

"Second hand spaces schöpfen an vakanten Orten aus der Atmosphäre, den Spuren, den Überbleibseln und der Geschichte der vorherigen Nutzung. Ihre Akteure entwickeln aus dem Ort heraus eine eigene Ästhetik, die durch Einfachheit und Improvisationen gekennzeichnet ist. Neue Ideen werden ausprobiert und Überraschungsmomente in der Stadt geschaffen. Second hand spaces entwickeln sich vor dem Hintergrund veränderter Ansprüche an Stadträume und bieten bei geringer Miete Platz für Interaktion, Partizipation und Start-ups. Sie eröffnen der Stadtplanung neue Handlungsansätze und leisten gleichzeitig einen nachhaltigen Beitrag zum städtischen Wandel."

Mehr Infos gibts hier

Presse:

"...Das vorliegende Buch macht unheimlich Spaß zu lesen. Die Autorinnen und Autoren haben es geschafft einen Sammelband an interessanten Beispielen von Zwischen- oder temporären Nutzungen zusammen zu bringen und diese theoretisch zu untermauern. ... Die Sprache ist sehr angenehm, was das Lesevergnügen zusätzlich steigert. Dies möchte ich besonders hervorheben, da das Buch somit auch eine Leserschaft erreichen kann, die bisher vor planungsrelevanter Literatur zurückgeschreckt ist..." urbanoREVIEW/URBANOPHIL